Free BASSart Festival

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Das BASSart Festival 2011 (München) muss aufgrund Mangel an Raum abgesagt werden.

Das Veranstalterteam scheiterte bei der Suche nach einem neuen zu Hause für das BASSart Festival entweder an zu kleinen Notausgangstüren, zu schmalen Treppen oder Anwohnern, die sich wegen Lärmbelästigung beschweren könnten.

Nach zwei erfolgreichen Festivals und einem hohen Publikumsinteresse sieht sich das Veranstalterteam fast nur noch mit Hürden konfrontiert. Lösungen scheinen zwar greifbar, aber doch nicht umsetzbar ohne den aktiven Willen der Behörden.

Die Unterschreiber dieser Petition treten ein für

- Die Erhaltung des Kulturprojektes BASSart Festival

- Ein Veranstaltungsort, der die Vielfalt und Kreativität fördert, nicht eingrenzt

- Förderung durch die Stadt München, damit BASSart ein Festival bleiben kann, welches sich alle leisten können (Eintrittspreis bei maximal 15,- EUR)

Mit über 5.500 Besucherinnen und Besuchern an einem Veranstaltungstag und über 250 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern war das BASSart Festival das größte Zusammentreffen vielfältiger Ausprägungen urbaner Musik, Performance und Kunst 2010 in München. Es hat deutschlandweit Aufsehen erregt und entwickelte sich zu einem neuen kulturellen Aushängeschild Münchens, das zur Teilnahme am Entstehungsprozess urbaner Kunst und Lebensart einlud. Das BASSart Festival fördert den kreativen Aktionismus: Junge Menschen, die meist aus Mangel an Raum und Möglichkeiten auf der Straße, unter Brücken oder in Klubs kreativ sind, und somit den „Underground“ immer wieder neu beleben, treffen auf erfahrene Profis der Kunstszene. Auf dem Festival ist das Zusammenspiel live erlebbar, teilweise als harmonische Verschmelzung der Stile und Ausdrucksformen, teilweise prallen konträre Welten und Sphären aufeinander. Laut. Druckvoll. Vielfältig. Unsere Vorstellungen sind zweifelsohne anspruchsvoll, jedoch keineswegs extravagant. Nicht hinnehmbar für uns waren:

• Verringerung der Besucherzahlen
• Verringerung der Räumlichkeiten und damit der dargebotenen Vielfalt an Genres und Stilen
• Verringerung der Lautstärke
• Erhöhung der Eintrittspreise, um hohe Mieten refinanzieren zu können

Bereits eine einzelne dieser Limitierungen hätte den Charakter des BASSart Festivals maßgeblich verändert und kann darum von uns nicht akzeptiert werden. Wir sind der Überzeugung, dass eine Kulturhauptstadt in der Lage sein muss, Grenzen für die Kultur zu durchbrechen, anstatt sie an Grenzen zerbrechen zu lassen. Da Kultur in München für viele jedoch bitte kalkulierbar sein möchte, überschaubar und mit einem sauberen Etikett versehen innerhalb der kameraüberwachten Feuilletons, zerbrach BASSart 2011.

Das wollen wir ändern!!!

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Informationen

2011-03-29 12:30:23Zugefügt am:

vor 11 Monaten 

BASSart Festival Von:

Kultur & Gesellschaft In:

 

Tags

bass, drum and bass, dub, dubstep, hip hop, kultur, kunst, street art, urban art, visual art

 

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Liste der Kommentare

31/3/11
BASSart Team
Unsere Petition hat Symbolkraft. Diese kann aber eine beträchtliche Wirkung ausüben. Die geeigneten Räume sind städtisch oder staatlich. Wenn entscheidende Institutionen, Referate, Gremien oder Förderer merken, dass ein großer Rückhalt für dieses Kulturprojekt besteht hat das hoffentlich Auswirkungen auf die Beweglichkeit und die Flexibilität bei zukünftigen Lösungsversuchen. Danke für dein Interesse und BASSten Gruß!
30/3/11
Bass-Tee
Leider muss ich feststellen das diese Petition zwar im Ziel auf jeden Fall unterstützenswert ist, leider wird das aus der Formulierung nicht deutlich.
Es wird nur gesagt das das Festival abgesagt werden muss und das die Unterstützung der Stadt München für bestimmte (alternative) Kulturveranstaltungen nicht optimal ist.
Es wird weder gesagt was genau gefordert wird noch wer damit angesprochen werden soll.